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Wieso kann es vorkommen, dass in Mineralwasser Spuren von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen werden?

Natürliches Mineralwasser wird aus unterirdischen Quellen sorgfältig gewonnen und vor Ort unbehandelt abgefüllt. Alle SMS-Mineralwässer sind qualitativ einwandfrei und garantieren erstklassigen Trinkgenuss.

Konsumentinnen und Konsumenten erwarten, dass im Mineralwasser keinerlei Spuren von Pflanzenschutzmitteln enthalten sind. Die Mineralwasserabfüller schützen ihre Quellen und die umliegenden Gebiete aus ureigenstem Interesse. An ihren Produkten führen sie regelmässig strenge Qualitätskontrollen durch.

Weil Mineralwasser ein Naturprodukt ist, sieht man darin unmittelbar den Einfluss des Menschen auf die Natur. Mit modernsten Messinstrumenten lassen sich auch noch so geringe Spuren von Pflanzenschutzmitteln nachweisen, die in die Umwelt gelangt sind. Diese Spuren sind unschön, aus gesundheitlicher Sicht jedoch harmlos. Sie liegen weit unterhalb des Grenzwerts, der für Trinkwasser (Leitungswasser) gilt.

Nur weil ein Stoff nachgewiesen werden kann, ist er noch lange nicht gefährlich (siehe Erlaubte Tagesdosis). Gemäss Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) können Konsumentinnen und Konsumenten auch Leitungswasser, in dem Abbauprodukte von Chlorothalonil nachgewiesen wurden, weiterhin zu sich nehmen. Die gesetzlichen Anforderungen in der Schweiz sind sehr hoch.

Leitungswasser wird nicht nur aus Quellen, sondern auch aus Grund- und Oberflächenwasser (Seen und Flüsse) gewonnen. Pflanzenschutzmittel können die Qualität von Mineralwasser daher viel weniger beeinflussen, als dies bei Leitungswasser der Fall ist.