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Ab welcher Menge können Pflanzenschutzmittel gesundheitsgefährdend sein?

Das gesundheitliche Risiko hängt von der Schadwirkung und von der Dosis ab. Für die Bestimmung der Grenzwerte wird die Dosis ermittelt, bei der keine erkennbaren negativen Auswirkungen mehr auftreten. Zur Sicherheit wird dieser Wert geteilt, zum Beispiel durch 100. Daraus ergibt sich die erlaubte Tagesdosis (ETD). Die resultierende Menge kann ein Leben lang, ohne gesundheitliche Bedenken, täglich eingenommen werden.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nennt für Chlorothalonil eine ETD von 0.015 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Bei 80 Kilogramm Körpergewicht sind es beispielsweise 1.2 Milligramm, die man jeden Tag bedenkenlos einnehmen kann.

Der Trinkwasser-Grenzwert für Pflanzenschutzmittel liegt bei 0.1 Mikrogramm (0.0001 Milligramm) pro Liter. Eine 80 Kilogramm schwere Person müsste pro Tag 12’000 Liter Wasser mit diesem Gehalt trinken, um die ETD zu erreichen. Das sind 100 Badewannen. Bei Wasser, das dem gesetzlichen Grenzwert entspricht, ist es also unmöglich, eine schädliche Dosis zu konsumieren.

Bei anderen Lebensmitteln ist dies nicht so. Für Erdbeeren gilt beispielsweise ein Grenzwert von 5 Milligramm Chlorothalonil pro Kilogramm. Um die ETD nicht zu überschreiten, dürfte eine 80 Kilogramm schwere Person nicht mehr als 240 Gramm Erdbeeren mit diesem Gehalt an Chlorothalonil essen – dies im Vergleich zu 12’000 Litern Wasser.